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Methoden | #gutlebendigital

#gutlebendigital verwendet bewährte Methoden aus Zukunftsforschung und Organisationsentwicklung, um die kollektive Intelligenz der Teilnehmenden sichtbar zu machen und miteinander zu verbinden: Appreciative Inquiry, Future Search, Futures Literacy Labs, aber auch Studien und Vorträge.

Appreciative Inquiry oder wertschätzendes Erkunden: Die von David Cooperrider und Diana Whitney entwickelte Methode stellt die vorhandenen Stärken und positiven Potentiale in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Zunächst wird erkundet, was wann besonders gut funktioniert hat. Dann wird ohne potentielle Restriktionen eine wünschenswerte Zukunft beschreiben. Aus dieser allgemeinen Vision werden in der vierten Phase konkrete Ziele abgeleitet. Und schließlich wird verbindlich festgelegt, wer was unternehmen wird, um diese Ziele zu erreichen.

Future Search: Die von Marvin Weisbord und Sandra Janoff in jahrzehntelanger Arbeit immer weiter entwickelte Methode der Zukunftskonferenz (Future Search) folgt einem strengen Plan, der sich immer wieder als wirkungsvoll erweist. Hier arbeiten mehrere Interessengruppen (Stakeholder) an einer für alle relevanten Frage. Sie beginnt mit einem Blick in die Vergangenheit, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu ergründen. Dann werden die großen Trends der Gegenwart und ihre Auswirkungen auf die Kernfrage analysiert. Es folgt die Erarbeitung einer gemeinschaftlich geteilten Vision einer idealen Zukunft. Den Abschluss bilden konkrete Maßnahmen für jede Interessengruppe.

Futures Literacy Labs werden von Riel Miller, dem Zukunftsforscher der UNESCO, weltweit eingesetzt. Hier geht es darum, zunächst Erwartungen, Prognosen und Annahmen über die Zukunft sichtbar zu machen (Reveal) und dann die eigene Annahmen an einer anderen möglichen Zukunft zu spiegeln (Reframe). Schließlich werden neue, tiefere Fragen gestellt und die eigene Sichtweise der Zukunft hinterfragt (Rethink). Der Direktor des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt hat an dem Buch „Transforming the Future: Anticipation in the 21st Century“ mitgearbeitet, das im April 2018 bei Routledge erschienen ist.

Weitere Methoden sind auf der Seite des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt dargestellt.

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