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7. Umwelt

Durch mehr Transparenz und Effizienz unterstützen digitale Technologien den Schutz der natürlichen Ressourcen

Wünschenswerte Zukunft

Die digitalen Technologien werden in der Zukunft intensiv dafür eingesetzt, die Ressourcen des Planeten zu schützen und die natürliche Umwelt des Menschen zu verbessern. Mit Software, Sensoren, offenen Daten und anderen Möglichkeiten wird mehr Transparenz erreicht zu Themen, die für die Menschen und den Planeten wichtig sind: vom CO2-Abdruck über Lärmemissionen und Müll bis hin zu Produktionsketten, Inhaltsstoffen und Wiederverwertungsmöglichkeiten von Produkten.

Die Digitalisierung wird genutzt, um so viele natürliche Ressourcen wie möglich einzusparen. Dies geschieht im Konsum durch die Umstellung auf dematerialisierte Produkte (z.B. streaming statt CD), mehr lokale Herkunft, zunehmendes Sharing, vermehrte Zweitnutzung von gebrauchten Gegenständen und Klarheit über den Energieverbrauch. Die Menschen haben einen umweltschonenden Umgang mit den leicht verfügbaren Konsum-, Transport-, und Reisemöglichkeiten gefunden. So verstärkt die Digitalisierung die Wirkung höherer Preise von nicht-erneuerbaren Ressourcen.

In der Produktion wird in allen Sektoren darauf geachtet, dass möglichst wenig nicht-erneuerbare Ressourcen verwendet und möglichst wenig Umweltschäden verursacht werden – auch in der Herstellung von Mobiltelefonen und Computern. [Bezüge: 3. Arbeit & Wirtschaft, 5. Bildung, 8. Verkehr & Mobilität]

Konkrete Projekte

CO2-Rechner

Berechnet meinen CO2-Abruck und zeigt Stellschrauben für dessen Verringerung.

Dreckpetze

Meldungen zur Stadtsauberkeit (Bsp. Dortmund).

Sharing-Plattformen

Pumpimumpe fördert Teilen und Nachbarschaft.

Green Digital City Toolkit

Unterstützt Städte in ihrer grünen und digitalen Agenda.

Next Farming

Digitale Werkzeuge für die Landwirtschaft – weniger Dünger, weniger Kosten.

SonnenCommunity

Dezentral Strom erzeugen, speichern und einspeisen.

Handlungsempfehlungen

  • Unternehmen: Umweltaspekte in Digitalisierungsprojekten berücksichtigen.
  • Politik/NGOs: Transparenz über Ressourcennutzung einfordern bzw. herstellen.
  • Politik: Umweltaspekte bei allen zu fördernden Digitalisierungsprojekten berücksichtigen.
  • Einzelne: Informationsmöglichkeiten nutzen, Ressourcenverbrauch kennen.

Passende Indikatoren

  • CO2 Ausstoß pro Einwohner und Jahr: DE 9,5t (2016; SE 4,5t)
  • Elektroschrott pro Einwohner und Jahr: DE 23kg (2016; KR 13kg)
  • Haben Sie im vergangenen Monat online Informationsangebote zu Umweltthemen genutzt? Ja/Nein

Die vier
Kernaussagen

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Ein Projekt von

 

Soziologie der Digitalisierung

Im Buch „4.0 oder die Lücke die der Rechner lässt“ des Soziologen Dirk Baecker finden sich viele Bezüge zu den Ergebnissen aus #gutlebendigital

Besser leben auf dem Digital-Gipfel

Der Digital-Gipfel sollte stärker auf die Bedürfnisse der Menschen und deren Lebensqualität eingehen. Welchen Beitrag kann die Digitalisierung zur Verbesserung leisten?

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