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12. Politik & Verwaltung

Die Digitalisierung stärkt die Demokratie und verbessert gesellschaftliche Entscheidungen

Wünschenswerte Zukunft

Die Digitalisierung wird dazu genutzt, die Demokratie zu stärken, die gesellschaftlichen Entscheidungsfindungsprozesse zu verbessern und das gegenseitige Vertrauen zu fördern. Gut informierte und politisch gebildete Bürger, eine freie Presse und offene Politiker befinden sich offline und online auf allen Ebenen in einem fruchtbaren Dialog und stärken so die kollektive Intelligenz der Gesellschaft. Dadurch wird die Vielfalt menschlicher Bedürfnisse, Präferenzen und Lebensentwürfe sichtbar und kann in den Entscheidungen berücksichtigt werden. Neue bzw. angepasste Gesetze und Verordnungen reagieren zeitnah auf die Chancen und Risiken, die sich durch den technologischen Fortschritt z.B. im Bildungs- und Gesundheitsbereich ergeben.

Unter Berücksichtigung von Datenschutz und Barrierefreiheit werden die digitalen Technologien an möglichst vielen Stellen eingesetzt: Die Bürger erhalten online Zugang zu staatlichen Leistungen und Informationen. Die Verwaltung vereinfacht mit der Digitalisierung ihre internen Prozesse; sie verknüpft und nutzt immer mehr Daten, um künftige Entwicklungen zu simulieren, Entscheidungen transparent vorzubereiten und deren Auswirkungen zu messen. Lokale Vielfalt und Experimentierräume werden geschätzt und gefördert – und gleichzeitig wird eine fruchtbare Zusammenarbeit der verschiedenen staatlichen Ebenen von lokal bis global gelebt. [Bezüge zu allen anderen Themenfeldern]

Konkrete Projekte

Open Government

Macht die Arbeit von Politik, Regierung, Verwaltung und Justiz offener, transparenter, partizipativer und kooperativer.

Liquid Democracy

Für eine demokratische Kultur, in der Mitgestaltung für jede*n selbstverständlich ist.

Open Petition

Freie und gemeinnützige Platform, auf der Bürger ein gemeinsames Anliegen öffentlich machen.

Kommunale Digitallotsen

Verwaltungsmitarbeiter für die Digitalisierung begeistern und sich mit anderen Kommunen vernetzen.

Frag den Staat

Portal für Informationsfreiheit

Ethical Digital Standards

Digitalpolitik für Städte, die die Menschen in den Mittelpunkt stellen und offener, transparenter und kollaborativer regieren wollen.

Handlungsempfehlungen

  • Einzelne: Informieren, interessieren, einbringen.
  • Politiker/Verwaltung: Digitalkompetenz stärken, Partizipation nutzen.
  • Presse: Freie und kritische Berichterstattung.
  • Unternehmen: Transparenter Einsatz für das Gemeinwohl.

Passende Indikatoren

  • Anteil der Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren, die in den letzten 3 Monaten das Internet zur Teilnahme an Beratungen oder Abstimmungen über Bürgerangelegenheiten oder politische Themen genutzt haben: DE 12% (2016; IS 26%)
  • Index der Reifheit von Ländern für offene Daten [Skala 0 bis 1]: DE 0,64 (2018; IE 0,88)
  • Wie zufrieden sind Sie mit den digitalen Angeboten Ihrer Stadtverwaltung? -5 bis +5

Die vier
Kernaussagen

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Der Kern von #gutlebendigital

Der Mensch muss im Mittelpunkt der Digitalisierung stehen, die Technik also dem Menschen dienen. Zu oft bleibt aber offen, was das konkret bedeutet.

Soziologie der Digitalisierung

Im Buch „4.0 oder die Lücke die der Rechner lässt“ des Soziologen Dirk Baecker finden sich viele Bezüge zu den Ergebnissen aus #gutlebendigital

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