Veranstaltungen

3. Arbeit & Wirtschaft

Sinnvolles Zusammenwirken von Mensch und Maschine erweitert Freiheiten und spart Ressourcen

Wünschenswerte Zukunft

In der Zukunft werden digitale Technologien immer weiter eingesetzt, um Kommunikation zu erleichtern, Menschen und Maschinen zu vernetzen und bestehende Prozesse zu automatisieren. Viele, auch kleine und mittlere Unternehmen sowie Neugründungen, arbeiten mit einer gut ausgebauten Infrastruktur und hoher Datensicherheit online wie offline gut zusammen. So können die gleichen Produkte mit geringerem Aufwand an Zeit und natürlichen Ressourcen hergestellt werden; neue, hochwertigere Produkte und Dienstleistungen werden möglich.

Die Zufriedenheit der Beschäftigten ist hoch, da sie gut auf den Umgang mit den neuen Technologien vorbereitet sind und ihnen eine vertrauensfördernde Arbeitsorganisation vor Ort, unterwegs oder daheim weiterhin eine wichtige Rolle lässt. Die durch Automatisierung frei werdende Zeit und die zusätzlichen finanziellen Spielräume werden für kreative und soziale Tätigkeiten sowie für mehr Freizeit eingesetzt. Die zunehmenden Möglichkeiten werden auch dazu genutzt, um durch Information und Weiterbildung möglichst vieler Menschen die negativen persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Wandels wie Ängste, Arbeitsplatzsorgen und Verunsicherung in Grenzen zu halten. [Bezüge zu: 5. Bildung, 6. Gesundheit, 8. Verkehr & Mobilität]

Konkrete Projekte

Claas Landmaschinen

Digitale Technologien an vielen Stellen sinnvoll eingesetzt.

Tauschbörse Arbeit

In der Nachbarschaft Arbeit gegen Arbeit ohne Bezahlung tauschen.

Konzernbetriebsvereinbarung Bosch

Ergebnisorientierung statt Präsenzkultur.

Time Banks

Softwarelösung für lokale zeitbasierte Währung zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und des Zusammenhalts.

Z

GASAG Betriebsvereinbarung

Lebende Betriebsvereinbarung für plattformbasiertes internes Crowdsourcing.

Ihr Projektvorschlag

Welche Projekte mit potentieller Breitenwirkung passen noch zu der Vision? Senden Sie uns Ihre Vorschläge.

Handlungsempfehlungen

  • Unternehmen/Organisationen: Aktiv und verantwortungsbewusst vorangehen. So offen wie möglich für andere Organisationen und Sichtweisen bleiben.
  • Politik: Infrastruktur und Vielfalt ermöglichen, (Weiter)Bildung unterstützen.
  • Gewerkschaften: Digitalisierung aktiv mitgestalten.
  • Einzelne: Informieren, ausprobieren, weiterbilden.

Passende Indikatoren

  • Arbeitslosenquote: DE 3,7% (2017; JP 2,8%)
  • Hat ihre Firma/Arbeitgeber einen zukunftsweisenden Umgang mit der Digitalisierung auf den Weg gebracht oder eher nicht? [Skala] -5 macht viel zu wenig, 0 ideal, bis +5 geht zu schnell voran.
  • Haben Sie sich in den letzten 6 Monaten zu arbeitsrelevanten Digitalisierungsthemen mindestens 10 Stunden weitergebildet (in der Firma oder privat)? Ja/Nein.

Die vier
Kernaussagen

Newsletter Anmeldung

Ein Projekt von

 

Soziologie der Digitalisierung

Im Buch „4.0 oder die Lücke die der Rechner lässt“ des Soziologen Dirk Baecker finden sich viele Bezüge zu den Ergebnissen aus #gutlebendigital

Besser leben auf dem Digital-Gipfel

Der Digital-Gipfel sollte stärker auf die Bedürfnisse der Menschen und deren Lebensqualität eingehen. Welchen Beitrag kann die Digitalisierung zur Verbesserung leisten?

KONTAKT